|
"Leuchsentaler" bei Münchener Oktoberfest Großartige Stimmung bei Trachten- und Schützenzug am 20.09.2009 „Auf geht`s zur Wiesn!“ lautete das Motto beim Ausflug der Leuchsentaler Blasmusik am Sonntag, dem 20. September. Die Teilnahme am Trachten- und Schützenzug anlässlich des 176. Münchner Oktoberfestes, bei dem mehr als 8000 Trachtler und Schützen mit farben- prächtigen Kostümen und Uniformen durch Münchens Innenstadt zur Theresienwiese zogen, sollte für alle Teilnehmer ein unvergesslicher Auftritt werden.
|
||
|
Bereits um 4.30 Uhr machten sich am Sonntag früh die wackeren Musiker mit ihren Familien auf die Fahrt in die Landeshauptstadt, um am traditio- nellen Münchner Trachten- und Schützenzug, der 1835 erstmals veranstaltet wurde, teilzunehmen. Die Blaskapelle, die mit 14 Musikerinnen und Musiker aus befreundeten Musikvereinen verstärkt wurde, traf nach einer reichhaltigen Brotzeit gegen 9.00 Uhr gutgelaunt in München ein.
Der Umzug, bei dem sich eine bunte Folge festlich gekleidete Trachtengruppen, Musikkapellen und Fanfarenzüge sowie Sport- und Gebirgsschützen, die eine einzigartige Vielfalt von Trachten, Brauch- tum und Volkstanz präsentieren, begann schließ- lich pünktlich um 10.00 Uhr. Neben
den Prachtgespannen der großen Münchner Brauereien, heben mehr als 40
geschmückte Fest- wägen und Kutschen die Einzigartigkeit
dieses Festzuges heraus. Das Münchner Kindl führt den Zug hoch zu Roß
an, dem der Münchner Ober- bürgermeister mit seinen Stadträten, und
als Ehrengast der bayerische Ministerpräsident, in Festkutschen dem
Zug weiteren Glanz verleihen.
Die Truppe wurde mit der vereiseigenen Tafel der „Leuchsentaler“ angeführt. Eine Abordnung des befreundeten Trachtenvereins „Werdenfelser“ aus Lichtenfels bereicherte die Formation. Schließlich folgten die 35 Musiker in der fränkischen Tracht mit ihren auffälligen Dreispitz. Marschiert wurde in 6er-Reihen, was bei Festzügen in heimischen Regionen kaum möglich ist.
Schnell war der Stress und die Anspannung vorbei und die Musiker machten sich kurzerhand auf in das Gewühle der Theresienwiese. Auf der Galerie im reservierten Hofbräu-Festzelt wurde noch aus- giebig bei einigen Maß Bier und einem Brathendl gefeiert. Es dauerte auch nicht lange bis die Stimmung auf die Festzugteilnehmer über- schwappte. Es wurde gesungen und geklatscht, bis gegen 18.00 Uhr die Rückfahrt angetreten wurde musste.
|
Bald fand man die Widenmayerstraße unmittel- bar neben der Isar, wo die Aufstellung zum knapp acht Kilometer langen Festzug erfolgte. Da wurden schnell nochmals die Schleifen der fränkischen Tracht neu gebunden, die Kopfbedeckungen der Damen zurechtgerutscht und die Schuhe poliert. Galt es doch einen guten Eindruck zu hinterlassen.
B
Umjubelt von den zig Tausend Zuschauern ließen sich die Mannen von Dirigent Norbert Brand zu Höchstleistungen hinreisen. Nach weiteren 90 Minuten zogen die sichtlich erleichterten Musiker mit dem „Frankenlied-Marsch“ unter den Augen der Bavaria auf die Wies`n ein.
Natürlich wurde auch noch auf der Rückfahrt aus- giebig gefeiert. Gegen 22.30 Uhr erreichte man glücklich und zufrieden das Spankorbmacherdorf Mistelfeld. Die Musiker und die Teilnehmer werden sich noch gerne an das größte Volksfest der Welt und den erlebnisreichen Tag zurück erinnern. Als Andenken an die 176. Wies`n erhielt jeder Musiker ein Festzeichen, welches er mit Stolz an seiner Lichtenfelser Tracht tragen wird. |
|